Noel Bürgler
IT Application Manager, Solution Architect, Full-Stack Developer, Requirements Engineer
Seit über 10 Jahren arbeite ich zwischen Fachbereich, IT und Lieferanten: Anforderungen aufnehmen, Architekturen entwerfen und Lösungen bauen, die Menschen wirklich gerne nutzen — von der Applikationslandschaft der grössten Universität der Schweiz bis zu Publishing-Workflows und Web-Apps für eigene Kunden.

Über mich
Hi, ich bin Noel Bürgler
Hi, ich bin Noel, ein 26-jähriger IT Application Manager und Solution Architect. Seit über 10 Jahren bin ich in der Software-, Digital- und Print-Welt tätig und konzentriere mich heute darauf, Applikationslandschaften zu betreuen, moderne IT-Architekturen zu gestalten und Lösungen zu bauen, die Menschen wirklich gerne nutzen.
Ab November 2026 bin ich Teil der Zentralen Informatik der Universität Zürich als IT Application Manager für die Applikationslandschaft Immobilien und Betrieb. Meine Arbeit umfasst den gesamten Applikations-Lebenszyklus: Anforderungen aufnehmen, Lösungskonzepte gestalten, externe Lieferanten steuern, Releases planen und einen stabilen, sicheren Betrieb sicherstellen, genau an der Schnittstelle zwischen Fachbereich, IT und Lieferanten.
Bis Ende Oktober 2026 bin ich als Solution Architect und stellvertretender IT-Leiter bei der Brüggli Admedia AG tätig, wo ich die PostCard-Creator-Systemmodernisierung für die Schweizer Post mit KI-gestütztem Agentic Coding mit Claude Code mitentwickelt und die IT-Infrastruktur gemanagt habe. Parallel bin ich Solution Architect und Requirements Engineer für Fridai, eine schweizerische, datenschutzkonforme KI-Plattform für den Sozialbereich, die wir dort inkubiert haben und derzeit in eine eigene Gesellschaft ausgründen, wo ich Requirements und Solution Design verantwortete und zwischen Produkt, Kunden und Entwicklung vermittelte.
Davor habe ich bei der Topix AG viereinhalb Jahre komplexe Applikationsumgebungen für Kunden betreut. Besonders stolz bin ich auf die Zusammenarbeit mit Red Bull Media House, deren komplette K4- und Enfocus-Switch-Umgebung ich verantwortet habe, Systeme mit grosser Reichweite und hoher Verantwortung. Daneben habe ich Web-Anwendungen entwickelt, Schnittstellen zu diversen APIs gebaut, Kunden geschult und Dokumentationen geschrieben. Oft fühlte ich mich wie ein Übersetzer zwischen Technik und Menschen, und genau das macht mir am meisten Freude.
Daneben führe ich meine eigene selbstständige Tätigkeit, Bürgler Business Solutions, wo ich für eigene Kunden an Publishing-Automatisierung und Web arbeite: InDesign-Server- und Enfocus-Switch-Workflows auf der einen Seite, Websites und Full-Stack-Web-Anwendungen auf der anderen, dazu System-Integrationen, KI-Workshops und die passende Beratung. Dort bleibe ich richtig nah an der Technik, vom Datenbankschema bis zum Deployment.
Neben der Arbeit schliesse ich mein Informatikstudium (B.Sc.) im Frühling 2027 ab, was mir zu meiner praktischen Erfahrung ein solides theoretisches Fundament gibt. Ich löse gerne komplexe Probleme und behalte dabei den Menschen im Fokus, denn am Ende zählt, dass die Lösung für alle funktioniert.
Skills
Sprachen
- DeutschC2Muttersprache
- EnglischC1
- FranzösischA2
Soft Skills
KI & Machine Learning
Methoden & Architektur
Programmiersprachen & Web
Frameworks & Libraries
Datenbanken & Backend
CI/CD & DevOps
Testing & Qualität
Security & Compliance
API-Entwicklung & Integration
IT-Infrastruktur & Management
Publishing-Systeme
Workflow-Automatisierung
Druck & Medienproduktion
Erfahrung
Mein nächstes Kapitel: eine fokussierte Rolle im Application Management an der grössten Universität der Schweiz. In der Zentralen Informatik der Universität Zürich verantworte ich die Applikationslandschaft im Fachbereich Immobilien und Betrieb.
Meine Arbeit deckt den gesamten Applikations-Lebenszyklus ab: technische Fachanforderungen aufnehmen, Lösungskonzepte erstellen, Software evaluieren und beschaffen, externe Anbieter steuern und Releases planen. Auf der Betriebsseite stelle ich sicher, dass die Applikationen, ihre Schnittstellen und die Verfügbarkeit reibungslos laufen, immer mit einem wachen Auge auf die IT-Sicherheit.
Was mich hierher gezogen hat, ist die End-to-End-Verantwortung und die Möglichkeit, Tiefe statt Breite aufzubauen, genau an der Schnittstelle zwischen Fachbereich, IT und Lieferanten, wo das Verständnis für die Prozesse der Menschen genauso zählt wie die Technik dahinter.
Als Solution Architect und Requirements Engineer für Fridai, eine schweizerische, datenschutzkonforme KI-Plattform für den Sozialbereich, leitete ich das Projekt für mehrere Kunden und war das Bindeglied zwischen Product Owner, Kundenstakeholdern und Entwicklung. Fridai startete als Startup, inkubiert bei der Brüggli Admedia AG, und wird derzeit in eine eigene Gesellschaft ausgegründet.
Ich führte Anforderungsworkshops mit Fachpersonen durch, erstellte Spezifikationen und brachte sie zur Freigabe, und übersetzte sie in Sprints mit klarem Scope, Akzeptanzkriterien und Prioritäten. Im KI-Bereich baute ich Prototypen mit KI-gestütztem Agentic Coding mit Claude Code und verantwortete die angewandte Forschung: Evaluation von Audio-Transkriptionsmodellen (Whisper, schweizerdeutsche und Qwen-basierte Modelle) mit WER- und BLEU-Metriken; Evaluation und Einführung von Mistral als OCR-Lösung inklusive nDSG-Datenschutzabklärungen (Subprozessoren, Datenstandort, kein Training mit unseren Daten); Testing lokaler Open-Source-Sprachmodelle (GPT-OSS, Qwen, Gemma) mit Prompt Engineering; sowie Evaluation von Embedding- und Reranking-Ansätzen.
Die Plattform automatisiert administrative Dokumentation für soziale Institutionen, damit Fachkräfte mehr Zeit für die Menschen haben, die sie begleiten.
Als Solution Architect und stellvertretender IT-Leiter verband ich technische Projektleitung mit aktiver Entwicklungsarbeit.
Ich leitete und entwickelte die PostCard-Creator-Modernisierung für die Schweizer Post aktiv mit, die Ablösung eines Legacy-Serversystems durch eine moderne Architektur, unterstützt durch KI-gestütztes Agentic Coding mit Claude Code, und arbeitete End-to-End mit Scrum, Code Reviews und Pull Requests. Umgesetzt habe ich die durchgängige Prozesskette: Datenübernahme, Datenprüfung und Statusabgleich mit der Post über Druck, Versand und Rückmeldung bis zur Aufbereitung der Abrechnungsgrundlagen.
Für unsere XMPie-Kunden führte ich neue Variable-Data-Publishing-Produkte ein und programmierte sie.
Zudem trieb ich die interne Prozessautomatisierung voran. Mit InDesign-Server- und Switch-Scripting baute ich Enfocus-Switch-Workflows für Publishing und Beratung, einer davon spart täglich ein bis zwei Stunden manuelle Arbeit. Den Spesenprozess digitalisierte ich via Jira Service Management mit automatisiertem Genehmigungs-Workflow, und ich evaluierte, führte ein und dokumentierte eine Odoo-basierte Instandhaltungslösung für den Maschinenpark (Prozessdesign, Gerätedokumentation, Herstellerkontakte und Schulungen).
Auf der IT-Betriebsseite verantwortete ich das Device-Onboarding und die -Verwaltung mit Microsoft Intune sowie den Anwendersupport, von Heidelberg Prinect über Windows bis macOS.
Unter der Marke Bürgler Business Solutions berate und entwickle ich nebenberuflich für eigene Kunden, mit Fokus auf Publishing-Automatisierung, Web und den Schnittstellen dazwischen. Von der ersten Idee bis zum Go-Live betreue ich meine Kunden persönlich.
In der Publishing-Automatisierung baue ich Workflows, die manuelle Produktion ersetzen: Dokumentgenerierung mit Adobe InDesign Server inklusive ExtendScript, Enfocus-Switch-Flows mit eigenen Node.js-Skripten, vjoon-K4-Integrationen und Katalogproduktion mit EasyCatalog. Content-First heisst dabei, dass Inhalte aus einem Headless CMS direkt in die Print-Produktion laufen.
Auf der Web-Seite entwickle ich Websites und Web-Anwendungen mit Next.js, React und Gatsby, content-first mit Contentful oder Strapi, und setze klassische WordPress-Projekte um. Bei Full-Stack-Anwendungen verantworte ich die ganze Kette: Login und Rollen, Datenbank, Hintergrundjobs, APIs und Deployment. Als Referenz aus eigener Hand entwickle und betreibe ich ProspectHub, eine SaaS-Plattform, die produktiv im Einsatz ist.
Dazu kommen System-Integrationen mit REST-APIs, XML-/JSON-Verarbeitung und Datenbanken, KI-Themen von Workshops zu Coding-Agents über die Automatisierung wiederkehrender Büroarbeit bis zu internen Lösungen mit lokalen Modellen, sowie Beratung und Projektleitung: Tool-Evaluierung ohne Verkaufsinteresse, agile Umsetzung und Qualitätssicherung bis zum Go-Live.
Hier kümmerte ich mich um die technische Betreuung unserer Kunden und deren Publishing-Systeme, und dabei war kein Tag wie der andere! Das hiess konkret: vjoon K4, Enfocus Switch und die ganzen Umsysteme wie SQL-Server, Tomcats und InDesign Server installieren, konfigurieren und am Laufen halten.
Besonders stolz bin ich auf die Zusammenarbeit mit Red Bull Media House, da durfte ich deren komplette K4- und Enfocus-Switch-Umgebung betreuen. Das ist schon ziemlich cool, wenn man bedenkt, wie viele Magazine und Inhalte darüber produziert werden!
Nebenbei war ich auch der Go-To-Guy für IT-Support in allen möglichen Bereichen. Neben der technischen Arbeit schulte ich Kunden, schrieb Dokumentationen und entwickelte Schnittstellen zu verschiedenen APIs. Manchmal fühlte ich mich wie ein Übersetzer zwischen Technik und Mensch, und genau das machte mir Spass!
Hier hat alles angefangen! Nach meiner Lehre als Polygraf durfte ich richtig in die Publishing-Welt eintauchen. Von klassischem Layout und Druckvorstufe bis hin zu ersten Web-Projekten war alles dabei.
Besonders spannend war die Arbeit mit vjoon K4 für Magazin-Produktionen und die Automatisierung von Workflows mit Enfocus Switch. Ausserdem habe ich angefangen, JavaScript-Scripts für InDesign zu schreiben, und das war mein Einstieg in die Programmierung.
Ausbildung
Informatik-Fernstudium parallel zur Vollzeittätigkeit, inzwischen auf der Zielgeraden. Das Programm hat mir solide theoretische Grundlagen in Java, Python, Datenbanken, Netzwerke, Softwaretechnik und IT-Sicherheit vermittelt, als Fundament zu meiner praktischen Erfahrung.
Unterwegs habe ich einen Data Mart in SQL aufgebaut, einen Software-Engineering-Projektbericht geschrieben, formale Anforderungsanalyse und Spezifikation durchgeführt und bin tief in Kryptographie und Datenschutz eingetaucht. In den Wahlmodulen habe ich mich auf Business Intelligence und Data Science / Software Engineering mit Python spezialisiert. Genau diese Kombination aus akademischer Tiefe und jahrelanger Praxis schätze ich am meisten.
Hier hat alles angefangen! Vier Jahre intensive Ausbildung in der Medienproduktion, von klassischem Layout über Typografie bis zur digitalen Bildbearbeitung. Schon damals arbeitete ich mit professioneller Software und sammelte erste Erfahrungen in der Kundenberatung.
Mehr als das Handwerk selbst hat mir die Ausbildung beigebracht, Prozesse und Kundenbedürfnisse zu verstehen und in konkrete Ergebnisse zu übersetzen, ein Fundament, das bis heute prägt, wie ich an Anforderungen und Lösungen herangehe.







